Haarausfall nach Operation

Sie wurden vor kurzem operiert und plötzlich fallen Ihnen die Haare aus? Sie haben gegrübelt, woher der Haarausfall stammt und sich dann gefragt, ob die Operation dafür verantwortlich sein könnte? Dann sind Sie auf der richtigen Fährte!

Operationen können tatsächlich zu Haarausfall führen. Aber warum ist das so?

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Kann eine Narkose Haarausfall verursachen?

Oft ist es nicht der operative Eingriff an sich, sondern das Narkosemittel, welches zu Haarausfall führt.

Während einer Operation wird der Körper einer starken Belastung ausgesetzt, die wiederum zu Haarausfall führen kann. Der Körper erleidet also Stress und dieser kann eine Ursache für Haarausfall sein – so kann also der Haarausfall nach Operation zustande kommen.

Der menschliche Körper ist clever und versucht sich stets zu schützen! Wenn er lebensbedrohlich verletzt wird oder sich anderweitig bedroht fühlt, wie es ihm bei einer Operation vorgegaukelt wird, werden nur die wichtigen Organe mit Blut und Sauerstoff versorgt. Schließlich sind diese für das Überleben wichtig. Im Winter kann man dies besonders gut beobachten.

Wenn es dem Körper zu kalt wird, werden zunächst die Glieder und das Gesicht kalt. Das Blut zieht sich in den Bauch- und Brustraum zurück, damit der Körper die Kerntemperatur aufrechterhalten kann. Dort befinden sich schließlich alle Organe, die für das Überleben wichtig sind. Natürlich wird auch das Gehirn weiterhin mit Sauerstoff versorgt. Alle anderen Körperregionen, die nicht unbedingt für das Überleben erforderlich sind, werden in diesem Moment „auf Sparflamme geschaltet“.

Bei einer Narkose verhält es sich ähnlich. Das Narkosemittel stellt den Körper auf Sparflamme, sodass nur noch die wichtigsten Organe gut mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Inwiefern sich die Narkose auf die Haarfollikel auswirkt, ist bisher noch nicht ausreichend geklärt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass das Narkosemittel die Haarfollikel für eine gewisse Zeit außer Gefecht setzt, sodass Sie kurzzeitig nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt werden.

Ist es sicher, dass Operationen und Haarausfall miteinander in Zusammenhang stehen?

Bei Menschen, die Drogen missbrauchen, abhängig von Alkohol sind oder Medikamente einnehmen, kann man noch viele Monate und teilweise sogar Jahre an der Haarstruktur feststellen, dass Substanzen eingenommen wurden. Auch das Narkosemittel hinterlässt seine Spuren im Haar. Häufig kommt es zu Haarausfall nach Operation, auch wenn dieser für gewöhnlich nicht unmittelbar nach dem Eingriff auftritt, sondern erst in einem Zeitraum von meist 10 bis 12 Wochen.

Medikamentenbedingter Haarausfall ist keine Seltenheit

Medikamente können, je nach Medikament, sowohl ein verstärktes Haarwachstum als auch Haarausfall zur Folge haben. Das Narkosemittel ist ein sehr starkes Medikament. Wenn Sie sich schon mal die Packungsbeilage eines Arzneimittels durchgelesen haben, wissen Sie wahrscheinlich, wie viele Nebenwirkungen ein Medikament haben kann. Das gilt nicht nur für verschreibungspflichtige Medikamente, sondern auch für in der Apotheke frei erhältliche Arzneimittel.
Meistens wird in der Packungsbeilage auf Haarausfall hingewiesen.

Auf der einen Seite können die Mittel gegen bestimmte Beschwerden helfen. Allerdings muss der Organismus die Wirkstoffe auch verarbeiten und wieder loswerden, was zu Stress führen kann. Stress wiederum ist eine der Hauptursachen für Haarausfall.

Im Rahmen einer Operation erhält der Patient zudem oftmals nicht nur das Narkosemittel verabreicht, sondern nach dem operativen Eingriff auch noch Medikamente wie Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Durch diese wird der Körper zusätzlich belastet. Ein Haarausfall nach einer Operation ist also keine Seltenheit.

Wie kann man Haarausfall nach einer Operation verhindern?

Nach einer Operation ist der menschliche Organismus geschwächt. Aus diesem Grund fühlen sich viele Menschen nach dem Eingriff sehr müde oder unwohl. Nach der Operation kann der Körper entgiftet werden, um Restbestandteile von Medikamenten wieder auszuschleusen. In der Apotheke und in Drogerien sind verschiedene Tees erhältlich, die den Entgiftungsprozess unterstützen können. Hierzu zählen unter anderem Brennnesseltees und Entgiftungstees. Darüber hinaus kann eine gesunde Ernährung helfen. Um die Giftstoffe ausschwemmen zu können, ist es wichtig, dass Sie ausreichend trinken.

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel wie Biotin, Vitaminpräparate und Kieselerde unterstützen den Entgiftungsprozess und stärken gleichzeitig die Haare. Dadurch lässt sich der Haarausfall verhindern oder wenigstens vermindern (Biotin Vitamin B7 Molekularmodell).

Der Haarverlust ist nicht von Dauer

Der Haarausfall nach einer Operation ist nichts Ungewöhnliches und kommt recht häufig vor. Der vermehrte Haarverlust ist zum Glück nicht von Dauer. Für gewöhnlich hält er nicht sehr lange an und die Haare gesunden wieder. Es wird vermutet, dass nur vereinzelt Haarwurzeln beschädigt werden, die in einer bestimmten Wachstumsphase sind.

Sollten Sie von Haarausfall nach einer Operation betroffen sein, ernähren Sie sich gesund und bevorzugen Sie eine gesunde Lebensweise. Nehmen Sie außerdem Nahrungsergänzungsmittel ein, um den Haarausfall zu stoppen oder zu vermindern. Die Nahrungsergänzung können Sie wieder absetzen, wenn Sie bemerken, dass der Haarverlust gestoppt wurde.

Warum fallen die Haare erst nach einigen Wochen aus?

Nach einer Operation fallen die Haare bei vielen Patienten meistens nach etwa zehn bis zwölf Wochen nach dem Eingriff aus. Dies hängt mit dem Wachstumszyklus des Haares zusammen. Wenn ein Haarfollikel nur noch unzureichend mit Nährstoffen versorgt wird, tritt es von der Wachstumsphase in die Übergangsphase ein. Nach der Übergangsphase geht es in die Ruhephase über. Das Haar wächst nicht mehr weiter und fällt aus.

Das Narkosemittel und Medikamente, die zur Beschleunigung des Heilungsprozesses verabreicht werden sowie Schmerzmittel, können den Haarfollikeln zusätzlich schaden, wodurch es zu einem verstärkten Haarverlust nach dem operativen Eingriff kommen kann.

Falls Sie ein Medikament dauerhaft einnehmen müssen, das Haarausfall als Nebenwirkung hat, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Oft hilft es, den Hersteller eines Medikaments zu wechseln, um dem Haarausfall zu begegnen.

Psychischer Stress durch Haarausfall

Durch den operativen Eingriff ist der Organismus bereits geschwächt. Dies ist mit ein Grund, weshalb die Haare ausgehen. Der Körper hat nach einer Operation einen erhöhten Nährstoffbedarf.

Wenn die Patienten bemerken, dass ihnen plötzlich auch noch die Haare ausgehen, kann es zusätzlich noch zu einer starken psychischen Belastung kommen, die wiederum einen erhöhten Haarverlust zur Folge haben kann. Der psychische Stress wirkt sich negativ auf die Heilung des Körpers und das Haarwachstum aus.

Damit der Körper weiterhin ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, stellt er natürlich nur den lebenswichtigen Organen Nährstoffen zur Verfügung. Wenn diese ausreichend versorgt sind, werden die Nährstoffe auf die anderen Körperzellen aufgeteilt. Haare sind für das Überleben nicht wichtig! Deshalb werden sie zuletzt mit Nährstoffen versorgt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Sie nach einer Operation auf eine ausreichende Nährstoff-Zufuhr achten. Mit einer gesunden Ernährung ist diese gut abgedeckt, wenn Ihr Körper nicht zu sehr geschwächt ist bzw. Sie gesund sind. Nach einer Operation sind Sie also zunächst auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen.

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