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Minoxidil - Test, Nebenwirkungen, Erfahrungen, Vorher & Nachher

Minoxidil – Test, Nebenwirkungen, Erfahrungen, Vorher & Nachher

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall. Besonders gefürchtet ist der anlagebedingte Haarausfall, auch als androgenetische Alopezie bekannt. Diese Form kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten. Sie macht etwa 95 % aller Fälle aus. Haarverlust kann nicht nur zu einem kosmetischen Problem werden. Ebenso leidet die Psyche von Betroffenen. Die gute Nachricht ist, dass es Arzneistoffe gibt, mit denen der anlagebedingte Haarausfall ausgebremst werden kann. Dazu zählt Minoxidil.

Wir klären heute auf, wie Minoxidil wirkt, was die Wissenschaftler zu dem Wirkstoff sagen und ob es Nebenwirkungen gibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Minoxidil ist Bestandteil von Bluthochdruck-Medikamenten und Haarwuchsmitteln.
  • Der Wirkstoff konnte in vielen Studien überzeugen.
  • Minoxidil wird eingesetzt, um Haarausfall zu bekämpfen.
  • Laut Erfahrungsberichten reduziert Minoxidil den Haarverlust und stärkt die Haarqualität.
  • Die Wirkung beruht auf einem durchblutungsfördernden Effekt.
  • Der Wirkstoff muss dauerhaft angewendet werden.
  • Minoxidil gibt es in Apotheken und online.
  • Unsere Empfehlung: Die 5% Kur von myspring

Was ist Minoxidil?

Minoxidil ist ein Wirkstoff, der häufig in Bluthochdruck-Medikamenten enthalten ist. Seit 1988 ist dieser Wirkstoff auch für Mittel gegen Haarausfall zugelassen. Der Patentschutz für den Wirkstoff ist 1996 erloschen. Dadurch können viele Hersteller Minoxidil für die Herstellung ihrer Medikamente und für die Produktion von Haarpflegemitteln gegen Haarausfall nutzen.

Lokal angewendet, gilt der Wirkstoff als sehr gut verträglich. Als Blutdruck-Medikament werden Medikamente mit diesem Wirkstoff meist nur dann verschrieben, wenn keine anderen Bluthochdruck-Medikamente wirken oder diese aus anderen Gründen nicht verabreicht werden können. Eine bekannte Nebenwirkung ist ein verstärkter Haarwuchs. Diese Erkenntnis können sich Personen mit Haarausfall zunutze machen.

Die Wirkung

Als Antihypertensivum, also als Medikament gegen Bluthochdruck, sorgt es dafür, dass die herzfernen Blutgefäße weit gestellt werden. Die Muskulatur in den Gefäßwänden entspannt sich, wodurch sie sich weiten und der Blutdruck sinkt. Als Blutdruckmittel wird der Wirkstoff in Form von Tabletten verabreicht.

Die Wirkung von Minoxidil

Dieser grundsätzliche Wirkmechanismus kann für Menschen mit Haarverlust interessant sein. Experten vermuten, dass sich auch hier der durchblutungsfördernde Effekt positiv auswirkt. Dort, wo es aufgetragen wird, soll sich die Durchblutung der Kopfhaut verbessern. Das kann dazu führen, dass die Haare optimaler mit Blut und Nährstoffen versorgt werden.

Durch die bessere Versorgung lässt sich das Haarwachstum vermutlich anregen. Darüber hinaus sollen die Haare dichter und dicker wachsen. Zeitgleich wird das Ausfallen der Haare gestoppt. Minoxidil soll dadurch den Haarausfall verlangsamen.

Wissenschaftlich belegt durch Studien

Wissenschaftliche Untersuchungen können interessante Hinweise auf die Wirksamkeit liefern. Tatsächlich gibt es einige Studien, die den Effekt von Minoxidil festgehalten haben. Die Wissenschafts-Datenbank PubMed liefert ganze 977 Ergebnisse zu den Stichwörtern Minoxidil und Haarverlust.

Das zeigt, wie groß das Interesse der Wissenschaft an dem Wirkstoff ist. Bei wissenschaftlichen Studien ist Aktualität besonders wichtig. Schließlich ergeben sich immer neue Erkenntnisse. Grenzen wir die Ergebnisse auf das letzte Jahr ein, erscheinen 115 Studien. Die Wissenschaftler sind sich hier überwiegend einig, dass Minoxidil noch immer das Mittel der Wahl ist, wenn es um anlagebedingten Haarausfall geht.

Ältere Studien haben einen konkreten Vergleich zwischen Studiengruppen ermöglicht. Zur Erklärung: In der Wissenschaft wird eine Personengruppe gebildet, die den zu untersuchenden Wirkstoff anwendet. Daneben wird häufig eine Studiengruppe geformt, die ein sogenanntes Placebo erhält. Dabei handelt es sich um ein Scheinmedikament, das den Wirkstoff nicht zur Verfügung stellt. Durch den Vergleich beider Gruppen kann mit größerer Wahrscheinlichkeit ein Rückschluss auf die Wirksamkeit gezogen werden.

Beispielhaft sollen an dieser Stelle einige Untersuchungen angeführt werden, die besonders beachtliche Schlussfolgerungen zulassen.

StudieAnwendungProduktErgebnis
Olsen et al (2002)12x täglich2% + 5 % Minoxidil /Placebo+ 12,7 Haardichte/cm2 (2% Minoxidil)
+18,6% Haardichte/cm2 (5% Minoxidil)
+3,9 Haardichte/cm2 (Placebo)
Lucky et al (2004)22x täglich2% + 5 % Minoxidil /Placebo+ 20,7 Haardichte/cm2 (2% Minoxidil)
+26 % Haardichte/cm2 (5% Minoxidil)
+9,4 Haardichte/cm2 (Placebo)
Berger et al (2003)32x täglich5 % Minoxidil /Placebo+12,3% Haardichte/cm2 (5% Minoxidil)
-0,58 Haardichte/cm2 (Placebo)
Ghonemy et al (2019)4Zeitraum von 36 Wochen5 % + 10% Minoxidil /Placebo5-prozentige Lösung war der 10-prozentigen Lösung und dem Placebo deutlich überlegen.

Was diese Studien konkret bedeuten

In allen angeführten Studien und darüber hinaus in Übersichtsarbeiten wurde der Wert von Minoxidil herausgearbeitet. Viele Studienteilnehmer konnte der Wirkstoff unterstützen. Hersteller betonen, dass in bis zu 80 % der Fälle Minoxidil hilft, den Haarausfall zu stoppen. Zudem soll der Haarwuchs durch ein entsprechendes Produkt angekurbelt werden.

Die Kosten

Ein Blick auf den Markt genügt und schon steht fest, es gibt große Preisunterschiede, wenn es um Minoxidil geht. Anwender mussten bisher etwa 1 Euro pro Tag für ein entsprechendes Haarwuchsmittel einplanen. Deutlich günstiger geht es mit der Minoxidil 5% Kur von myspring. Frauen müssen häufig nicht so stark in die Tasche greifen, wie Männer. Das liegt daran, dass beim weiblichen Geschlecht weniger Wirkstoff zum Einsatz kommt.

ProduktnameMonatliche Kosten
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Unsere Empfehlung

Es gibt viele Produkte auf dem Markt. Deshalb ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Uns hat vor allem die Minoxidil-Kur von myspring überzeugt. Sowohl die Wirkung als auch die monatlichen Kosten werden von unserer Seite als hervorragend bezeichnet. Die leichte Anwendbarkeit und der Kundenservice von myspring sind eine Kaufempfehlung wert!

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Die richtige Anwendung

Bei Minoxidil verhält es sich ähnlich, wie bei anderen Wirkstoffen. Nur wer die empfohlene Anleitung zur Anwendung berücksichtigt, kann sich über Ergebnisse freuen.

Als Bluthochdruckmittel wird es in Form von Tabletten eingenommen. Diese werden auf Anweisung des Arztes in einer bestimmten Dosierung ein- oder zweimal täglich eingenommen. Die Höchstdosis für Minoxidil beträgt 100 mg pro Tag. Meistens reicht jedoch auch schon eine geringere Dosis aus, um den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen.

Das Medikament wird über den Darm fast vollständig ins Blut abgegeben. Nach etwa einer Stunde erreicht der Wirkstoff sein Maximum im Blut. Der Wirkstoff wird über die Leber abgebaut und über die Nieren mit dem Urin wieder ausgeschieden. Nach etwa vier Stunden ist die Hälfte des Minoxidils wieder abgebaut und ausgeschieden.

Als Mittel gegen Haarausfall wird es für gewöhnlich als Tinktur oder Schaum verabreicht. Frauen erhalten ein Mittel mit einer zweiprozentigen Minoxidil-Lösung und Männer eine fünfprozentige Lösung. Die Mittel werden zweimal täglich topisch, also äußerlich, auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe

Neben Minoxidil enthalten die Präparate meistens noch Propylenglycol, um die Viskosität zu verbessern. Dadurch ist das Mittel leichter in die Kopfhaut einzumassieren.

Tipps zur Minoxidil-Anwendung

Menschen mit Haarausfall sind nicht selten viele Jahre damit beschäftigt, ein Mittel zu finden, dass ihnen bei ihrem Haarausfall helfen kann. Das liegt daran, dass es viele verschiedene Hausmittel gegen Haarausfall und Haarwuchsmittel gibt. Bei der Recherche stoßen Interessierte früher oder später auf den Wirkstoff Minoxidil. Hier gilt es allerdings einiges zu beachten, damit sich ein Erfolg einstellen kann.

Im Folgenden möchten wir ein paar Tipps geben, damit die Minoxidil-Anwendung gut gelingt.

Tipp 1: Einen Applikator nutzen

Die Tinktur oder der Schaum wird äußerlich dort aufgetragen, wo sich lichtende Stellen bilden. In der Regel ist eine Anwendung zweimal am Tag nötig. Damit das Produkt dorthin kommt, wo es wirken soll, kann ein Applikator genutzt werden. Dieser wird in der Regel direkt vom Hersteller mitgeliefert. Somit wird eine genaue Auftragung möglich. Eine Alternative ist übrigens ein Pumpspender. Auch er stellt eine genaue Dosierung sicher. Kommt das Haarwuchsmittel mit Stellen in Berührung, an denen es nicht gebraucht wird, ist das nicht weiter schlimm. Allerdings sollten die Areale sofort und sorgsam gereinigt werden, damit sich kein unerwünschter Haarwuchs bildet.

Tipp 2: Anwendungszeiten berücksichtigen

Im optimalen Fall wenden Interessierte das Haarwuchsmittel morgens und abends an. So liegen ausreichend viele Stunden zwischen der Auftragung. Besonders wichtig ist, sich an die vorgegebene Dosierung zu halten. Auf diese Weise wird eine Überdosierung vermieden und genauso viel Produkt aufgetragen, wie für einen Erfolg nötig ist. Übrigens: Minoxidil-Produkte sollten auf das trockene Haar gegeben werden. Etwa 4, besser noch 5 Stunden, sollten bis zur nächsten Haarreinigung vergehen.

Tipp 3: Minoxidil langfristig anwenden

Minoxidil hat in vielen Studien überzeugt. Das bedeutet aber nicht, dass es sich um ein Wundermittel handelt, was über Nacht die Haare sprießen lässt. Ca. 8 Wochen sollten Anwender einplanen. Erst danach stellen sich in der Regel sichtbare Veränderungen ein. Bleiben die Erfolge aus, ist eine Beratung empfehlenswert. Stellt sich der gewünschte Effekt ein, ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Eine Beendigung der Anwendung hat zur Folge, dass der Haarausfall zurückkehrt. So konnte beobachtet werden, dass sich nach etwa 4 Monaten der ursprüngliche Zustand wieder einstellt.

Wer kann von Minoxidil profitieren?

Produkte mit Minoxidil richten sich an alle Personen, die mit der sogenannten androgenetischen Alopezie zu kämpfen haben. Dabei handelt es sich um den erblich bedingten Haarausfall. Durch den Wirkstoff kann der Haarausfall weniger schnell voranschreiten. Bei vielen Betroffenen wird außerdem ein vermehrter Haarwuchs beobachtet. Sobald das Mittel abgesetzt wird, verliert sich dieser Effekt leider wieder. Das heißt, die Haare fallen wieder aus und der Haarwuchs stoppt.

Die gute Nachricht ist, dass der Wirkstoff Minoxidil sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet ist. Unterschiede gibt es lediglich in der Dosierung. Während Frauen zu einer zweiprozentigen Minoxidil-Lösung geraten wird, erhalten Männer eine fünfprozentige Lösung.

5 Probleme, bei denen Minoxidil eingesetzt wird

  • Geheimratsecken
  • anlagebedingter Haarausfall
  • lichte Haare
  • ausgeprägte Tonsur (Kranzbildung)
  • unvollständiger Bartwuchs (Lücken, „Fusselbart“

Für wen ist Minoxidil nicht geeignet?

Ein Haarwuchsmittel, das auf Minoxidil zurückgreift, darf nicht bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz kommen. Bei Säuglingen ist übrigens ein Haarausfall völlig normal. Er stabilisiert sich zu einem späteren Zeitpunkt.

Es ist sinnvoll, während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Minoxidil zu verzichten, da noch keine ausreichenden Daten vorliegen, wie sich der Wirkstoff auf den Embryo auswirkt. Es steht jedoch fest, dass der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. In Tierversuchen wurde außerdem herausgefunden, dass es die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann.

Achtung!

Wenn plötzlich starker Haarverlust eintritt, sollte das stets medizinisch abgeklärt werden. Unter Umständen ist der Haarverlust Ausdruck einer Grunderkrankung, die einer ärztlichen Behandlung bedarf.

Die Nebenwirkungen

Minoxidil kann, genau wie beinahe jeder andere Wirkstoff, Nebenwirkungen auslösen. Was viele nicht wissen ist, dass sogar natürliche Extrakte nicht selten mit unerwünschten Begleiterscheinungen einhergehen. Im Vergleich zu Finasterid, das ebenfalls bei Haarausfall angewendet wird, sind die Nebenwirkungen von Minoxidil sehr übersichtlich.

In der Literatur werden allergische Reaktionen, Hautreizungen oder eine trockene Kopfhaut beschrieben. In seltenen Fällen bilden sich dort Haare, wo sie unerwünscht sind. Da der Wirkstoff mit einer blutdrucksenkenden Wirkung einhergehen kann, sind auch Beschwerden wie Herzklopfen oder Schwindel nicht auszuschließen.

Als Haarwuchsmittel wird Minoxidil topisch angewendet. Das bedeutet, dass es äußerlich auf die Haut, in dem Fall die Kopfhaut, aufgetragen wird. Durch dieses Vorgehen gelangt nur ein geringer Wirkstoffanteil ins Blut. Daher sind Nebenwirkungen in der Regel harmlos und beschränken sich auf Hautirritationen oder eine trockene Kopfhaut.

Nennenswerte Nebenwirkungen

In den oben angeführten Studien wurde ebenfalls untersucht, inwieweit Nebenwirkungen bei Minoxidil eine Rolle spielen. Nennenswert waren lediglich Juckreiz und Kopfschmerzen.

Worauf sollte bei der Einnahme von Minoxidil geachtet werden?

Vor der Anwendung sollte die Packungsbeilage genau studiert werden. Darin sind Information enthalten, die den Erfolg maßgeblich beeinflussen können. Die empfohlene Dosierung sollte weder unter- noch überschritten werden. Es wird angenommen, dass eine zu großzügige Auftragung auf der Kopfhaut Kopfschmerzen, Herzrasen und niedrigen Blutdruck auslösen kann.

Treten während der Einnahme ein Taubheitsgefühl oder ein Kribbeln auf, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Allergie handelt. Werden entsprechende Beobachtungen gemacht, sollte vorerst auf den Einsatz von Minoxidil verzichtet werden. Ein Arzt kann dann wertvolle Tipps geben, wie es mit der Behandlung weitergeht.

Wichtiger Hinweis

Wer sich unsicher ist, zum Beispiel aufgrund der Tatsache, dass eine Vielzahl von Medikamenten eingenommen werden müssen, kann bei seinem behandelnden Arzt nachfragen.

Minoxidil Erfahrungsberichte: das sagen Anwender

Erfahrungsberichte sind wertvoll. Sie geben einen Überblick über das, was mit Produkten möglich ist. Natürlich handelt es sich dabei um subjektive Erfahrungen, deshalb sollten sich Interessierte stets selbst ein Bild machen.

Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass viele Menschen mit Haarausfall sehr zufrieden mit Produkten sind, die Minoxidil enthalten. Hier wird angeführt, dass sich die lichten Stellen reduziert haben. Zudem wird angegeben, dass sich die Haarstruktur insgesamt besser anfühlt.

In Erfahrungsberichten wird vor allem folgendes angegeben:

  • die Haare wirken dichter
  • Geheimratsecken lassen sich besser kaschieren
  • die Haarstruktur wird kräftiger

Aufgrund des überschaubaren Nebenwirkungsprofils ist Minoxidil grundsätzlich eine gute Empfehlung. Allerdings sind die Erfolge maßgeblich davon abhängig, wie gewissenhaft angewendet wird.

Häufige Beobachtung: der Shedding-Effekt

Was nicht selten auch in Erfahrungsberichten thematisiert wird, ist der sogenannte Shedding-Effekt. Zu Beginn der Anwendung ist es möglich, dass Anwender das Gefühl haben, dass noch mehr Haare ausfallen. Dies liegt daran, dass die alten Haare, die nicht mehr aktiv sind, ausgehen. Das wird auch als Shedding-Effekt bezeichnet. Das Ausfallen der nichtaktiven Haare gibt sich spätestens nach ein paar Wochen und ein verstärktes Haarwachstum kann einsetzen.

Wo ist Minoxidil erhältlich?

Bluthochdruck-Medikamente mit Minoxidil sind rezeptpflichtig in der Apotheke erhältlich. Mittel gegen Haarausfall, die auf Minoxidil zurückgreifen, gibt es rezeptfrei in Apotheken zu kaufen. Auch im Internet werden Interessierte fündig. Hier ist vor allem wichtig, auf die Qualität und den Kundenservice zu achten. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit dem Onlineanbieter myspring und der Minoxidil 5% Kur gemacht.

Good to know: Die Geschichte von Minoxidil

Minoxidil wurde in den 1970er Jahren in den USA ursprünglich als Medikament gegen Bluthochdruck entwickelt. Nachdem das Medikament eingeführt wurde, berichteten immer mehr Bluthochdruck-Patienten darüber, dass sie plötzlich ein stärkeres Haarwachstum beobachten konnten oder dass ein bestehender Haarausfall gestoppt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Medikamente, die Haarausfall stoppen konnten. Geschweige denn, ein Mittel, das den Haarwuchs anregte. Nach den zahlreichen Berichten der Patienten förderte die Pharmafirma Upjohn ab 1977 Studien, die Aufschluss darüber geben sollten, wie Minoxidil Haarausfall bekämpft.

Nachdem immer mehr Menschen von den Studien mitbekamen, erhielt der Hersteller unzählige Zuschriften von Menschen, die von Haarausfall betroffen waren. Es war sehr gefragt. So wurde der Wirkstoff 1988 in den USA auch als Mittel gegen Haarausfall zugelassen und diente nicht mehr nur als Blutdrucksenker.

Forscher zeigten Interesse

Das Problem Haarausfall ist fast so alt wie die Menschheit. Alleine etwa jeder zweite Mann ist davon betroffen. Haarverlust macht aber auch vor dem weiblichen Geschlecht keinen Halt. Die Auswirkungen können nicht nur im Spiegel, sondern auch an der Psyche abgelesen werden. Dadurch, dass so viele Personen mit Haarverlust zu kämpfen haben, rückte der Wirkstoff Minoxidil weiter in den Fokus von Wissenschaftlern.

Für eine Studie, die in den USA durchgeführt wurde, bekamen mehr als 350 Männer über einen Zeitraum von 16 Wochen einen Schaum mit 5 Prozent Minoxidil und ein Placebo, das keine Wirkung hatte.

Der Schaum bewirkte eine Zunahme des Haarwachstums. Gemessen am Placebo wurde bereits nach 12 Wochen ein vierfach so starkes Haarwachstum gemessen. Nach 16 Wochen stieg es sogar um mehr als das Fünffache.

Bei Frauen wurde ein ähnlicher Effekt beobachtet. Mehr als 380 Frauen erhielten im Rahmen der Studie einen Schaum mit 2 und 5 Prozent Minoxidil sowie ein Placebo ohne Wirkung. Bereits bei der Anwendung des Minoxidils mit zweiprozentiger Konzentration konnte eine deutliche Zunahme des Haarwachstums verzeichnet werden.

Nochmal kurz und knapp: FAQ – Fragen und Antworten rund um Minoxidil und Haarausfall

Quellen

  1. Olsen EA, Dunlap FE, Funicella T, Koperski JA, Swinehart JM, Tschen EH, Trancik RJ. A randomized clinical trial of 5% topical minoxidil versus 2% topical minoxidil and placebo in the treatment of androgenetic alopecia in men. J Am Acad Dermatol. 2002 Sep;47(3):377-85. doi: 10.1067/mjd.2002.124088. PMID: 12196747. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12196747/
  2. Lucky AW, Piacquadio DJ, Ditre CM, Dunlap F, Kantor I, Pandya AG, Savin RC, Tharp MD. A randomized, placebo-controlled trial of 5% and 2% topical minoxidil solutions in the treatment of female pattern hair loss. J Am Acad Dermatol. 2004 Apr;50(4):541-53. doi: 10.1016/j.jaad.2003.06.014. PMID: 15034503. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15034503/
  3. Berger RS, Fu JL, Smiles KA, Turner CB, Schnell BM, Werchowski KM, Lammers KM. The effects of minoxidil, 1% pyrithione zinc and a combination of both on hair density: a randomized controlled trial. Br J Dermatol. 2003 Aug;149(2):354-62. doi: 10.1046/j.1365-2133.2003.05435.x. PMID: 12932243. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12932243/
  4. Ghonemy S, Alarawi A, Bessar H. Efficacy and safety of a new 10% topical minoxidil versus 5% topical minoxidil and placebo in the treatment of male androgenetic alopecia: a trichoscopic evaluation. J Dermatolog Treat. 2021 Mar;32(2):236-241. doi: 10.1080/09546634.2019.1654070. Epub 2019 Oct 21. PMID: 31403367. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31403367/
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