Verhalten nach Haartransplantation

Verhalten nach Haartransplantation

Die meisten Betroffenen mit Haarausfall, die sich für eine Haartransplantation interessieren, informieren sich bereits vor dem Arztbesuch über die verschiedenen Möglichkeiten. Sie bereiten sich schon seelisch auf den Eingriff vor und suchen sich eine geeignete Haarklinik. Der Erfolg einer Haarverpflanzung ist maßgeblich von der richtigen Haarklinik abhängig. Aber über das verhalten nach der Haartransplantation machen sich die wenigsten Betroffenen Gedanken.

Wichtig ist, dass Sie dort umfassend über Ihre Chancen, aber auch über die Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt werden. Es ist wichtig, dass Sie sich dort gut beraten und gut aufgehoben fühlen. Natürlich ist es außerdem von größter Bedeutung, dass der Haarchirurg sein Handwerk versteht. Wenn Sie sich für eine Haartransplantation entscheiden, achten Sie darauf, dass der Haarchirurg langjährige oder noch besser, jahrzehntelange Erfahrung vorzuweisen hat und auch moderne Techniken für die Haarverpflanzung anbietet.

Jetzt neu!

Mache jetzt den kostenlosen Haarausfall Test und finde heraus, was
für dich wirklich gegen deinen Haarausfall hilft.

Wovon ist der Erfolg einer Haartransplantation abhängig?

Ob eine Haarverpflanzung gelingt oder nicht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen ist es wichtig, dass die Haare und die Kopfhaut vor dem Eingriff umfassend untersucht wurden und die für den Patienten richtige Technik zur Haartransplantation ausgewählt wurde. Der Erfolg des Eingriffs ist jedoch auch vom Patienten selbst abhängig. Es ist also wichtig, dass Sie nach der Haarverpflanzung bestimmte Verhaltensregeln einhalten und sich an die genauen Anweisungen und Pflegeempfehlungen des Haarchirurgen halten.

Was passiert nach der Haartransplantation?

Nach der Haarverpflanzung kann sich die Kopfhaut entzünden. Um das Risiko für eine Infektion möglichst gering zu halten, wird der Haarchirurg aus diesem Grund steril arbeiten. Der Heilungsprozess verläuft von Patient zu Patient unterschiedlich und ist nach einem Jahr vollständig abgeschlossen. Dann können Sie sich über das endgültige Ergebnis der Haartransplantation freuen.

In den ersten drei Tagen müssen Sie besonders sorgfältig mit Ihren Haaren und der Kopfhaut umgehen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Sie in der ersten Nacht Schmerzen verspüren. Ihr Arzt wird Ihnen jedoch für gewöhnlich ein Schmerzmittel mitgeben oder eines verschreiben, damit Sie gut schlafen können.

Aufgepasst nach der Haartransplantation

Verhalten nach Haartransplantation: Was gibt es zu beachten in den ersten drei Tagen?

In den ersten drei Tagen nach der Haarverpflanzung dürfen Sie beim Schlafen nur auf dem Rücken liegen. Dabei sollten Sie vermeiden, dass die Bereiche, in denen die Spenderhaare transplantiert wurden, berührt werden. Schlafen Sie auf einer Nackenrolle, die Sie mit einer Einmalunterlage abdecken sollten.

Einen Tag nach dem Eingriff, müssen Sie noch einmal zum Arzt, damit Ihnen der Verband entfernt werden kann und Ihnen ein neuer Verband angelegt werden kann. Nach dem Eingriff neigen Sie vermutlich verstärkt zu sogenannten Ödemen. Dabei handelt es sich um Wassereinlagerungen. Diese sind völlig natürlich und wichtig für den Heilungsprozess. Wie stark diese sind, kann jedoch von Patient zu Patient variieren. Ihr Arzt wird Ihnen ein Medikament gegen die Ödeme verschreiben. Dieses müssen Sie in den nächsten drei Tagen einnehmen.

Als Spenderareal für die Haarfollikel dient für gewöhnlich der Hinterkopf. An den Stellen, an denen die Haare entnommen wurden und in den Bereichen, in denen die Haarwurzeln transplantiert wurden, kann es zu kleineren Blutungen kommen, was völlig normal ist. Damit sich die Stellen nicht entzünden, müssen Sie in den ersten fünf Tagen nach dem Eingriff die Antibiotika einnehmen, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Trinken Sie innerhalb dieser Zeit keinen Alkohol!

Antibiotika können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen und dadurch unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Rauchen kann den Heilungsprozess negativ beeinträchtigen. Sie sollten nach der Haartransplantation mindestens für eine Woche auf Nikotin verzichten.

Verhalten nach Haartransplantation: Ab wann darf man sich die Haare waschen?

Nach einem Zeitraum von drei Tagen können Sie sich das erste Mal wieder die Haare waschen. Für diesen Zweck gibt Ihnen Ihr Arzt eine spezielle Pflegelotion und ein spezielles Shampoo mit. Damit müssen Sie sich die Haare für die nächsten 15 Tage täglich waschen.

Mit Hilfe der Lotion und des Shampoos kann der Heilungsprozess beschleunigt werden, weil der Wundschorf dadurch aufgeweicht wird. Am 15. Tag also am 18. Tag nach dem Eingriff ist der Wundschorf vollständig verschwunden.

Verhalten nach Haartransplantation: Darf man nach dem Eingriff sofort wieder Sport machen?

Nach der Haartransplantation sollten Sie mindestens einen Monat lang auf schwere und anstrengende Sportarten verzichten. Sport lässt den Blutdruck ansteigen und erhöht somit die Herzfrequenz. Ein erhöhter Herzschlag kann Blutungen in den Mikrokanälen zur Folge haben, in denen die Haarwurzeln implantiert wurden. Die Haarfollikel könnten dadurch einen empfindlichen Schaden erleiden. Sportarten, die Sie zum Schwitzen bringen, sollten Sie mindestens für eine Woche vermeiden.

Fünf Tage nach der Haartransplantation dürfen Sie zum Beispiel langsam joggen, allerdings nur so schnell, dass Sie dabei nicht zu schwitzen beginnen.

Vorsicht nach der Haartransplantation

Verhalten nach Haartransplantation: Was gibt es noch zu beachten?

Nach der Haartransplantation müssen Sie für etwa 2 Wochen auf direkte Sonneneinstrahlung auf dem Kopf verzichten. Halten Sie sich im Freien bevorzugt im Schatten auf oder tragen Sie eine lockere Kopfbedeckung, falls sich die Sonneneinstrahlung nicht vermeiden lässt.

Ein paar Wochen nach dem Eingriff, fallen Ihnen die transplantierten Haare wieder aus. Darüber müssen Sie sich jedoch keine Sorgen machen. Das ist ganz normal. Die Haare werden nach dem zweiten bis vierten Monat wieder ganz normal wachsen. Zudem werden die Haare mit jedem Monat stärker heranwachsen und dicker werden. Ein Jahr nach der Haartransplantation können Sie dann das endgültige Ergebnis bewundern und sich über eine volle Haarpracht freuen.

Was kann man tun, um den Heilungsprozess zu unterstützen?

Seien Sie geduldig und halten Sie sich an die Verhaltensregeln. Außerdem ist es wichtig, dass Sie sich nach einer Haarverpflanzung gesund ernähren. Dann können Ihre Haare schön dicht heranwachsen. Ein Mangel an Nährstoffen, kann das Haarwachstum verhindern und Haarausfall verursachen.

Achten Sie darauf, dass Sie mit der Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel folgende Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ausreichender Menge zu sich nehmen:

  • Vitamin A
  • Vitamin B7
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Eisen
  • Zink

Vitamin A ist in Lebensmitteln wie Karotten, Rinderleber, Kohl, Kürbis, Spinat und Süßkartoffeln enthalten. Ein Mangel daran zeigt sich unter anderem durch juckende Kopfhaut.

Vitamin B7, auch bekannt als Biotin und Vitamin B12 sind wichtig für das gesunde Wachstum der Haare und für die Haarstruktur. Viele Ärzte empfehlen Patienten nach einer Haarverpflanzung einen Vitamin B Komplex einzunehmen. B-Vitamine kommen jedoch auch in Lebensmitteln wie Huhn, braunem Reis, Nüssen, Eiern, Bananen, Avocado und in rotem Fleisch vor.

Vitamin C ist wichtig für die Produktion von Kollagen. Gleichzeitig ist es ein Antioxidans, das bei der Wundheilung hilft. Vitamin C kann außerdem das Ergrauen der Haare vermeiden und gegen Haarausfall helfen. Zitrusfrüchte, Brokkoli, Kohl, Kiwis und Paprika sind besonders reich an Vitamin C.

Vitamin E ist ebenfalls ein wertvolles Antioxidans. Es wirkt als Heilungsbeschleuniger bei beschädigter Haut und verbessert die Heilung von Narben. Vitamin E ist vor allem in Nüssen, Mandeln, Avocado, Olivenöl, Sonnenblumenkernen und Spinat enthalten.

Ein Eisenmangel kann zu Haarausfall führen. Eisen stärkt das Haar und verbessert die Haarstruktur. Zudem dient es als Transporter für Sauerstoff und Nährstoffe zu den Haarwurzeln und der Kopfhaut. Eisen ist in Austern, Kalbsleber, Bohnen, Rindfleisch und Spinat enthalten.

Ein Zinkmangel zeigt sich meistens zunächst daran, dass die Haare dünner werden. Im späteren Verlauf fallen die Haare aus. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Zink nach einer Haartransplantation besonders wichtig. Zink ist in Kichererbsen, Garnelen, Lamm, Spinat, allen Getreiden, Eiern und Fisch enthalten.

Wenn Sie sich an eine gesunde Ernährung und die Verhaltensregeln halten, können Sie sich schon bald über voller werdendes Haar freuen!

Jetzt neu!

Mache jetzt den kostenlosen Haarausfall Test und finde heraus,
was für dich wirklich gegen deinen Haarausfall hilft.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top