Haartransplantation Risiken

Immer mehr Betroffene mit Haarausfall interessieren sich für eine Haartransplantation. Schließlich ist sie die einzige Möglichkeit, um den Haarverlust dauerhaft loszuwerden. Allerdings handelt es sich bei einer Haarverpflanzung um eine Operation. Viele Interessierte fragen sich deshalb, ob es bei einer Haartransplantation Risiken und Nebenwirkungen gibt!? Kann eine Haarverpflanzung Risiken haben? Und wenn ja, welche?

Können bei einer Haartransplantation Risiken auftreten?

Bei einer Haartransplantation handelt es sich um eine Schönheitsoperation, wenn auch um eine minimalinvasive. Da es sich nur um einen kleinen Eingriff handelt, wird die Haarverpflanzung unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie alles zu jeder Zeit mitbekommen. Es treten also keine Risiken auf, wie sie bei einer Vollnarkose auftreten könnten.

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Sie bekommen lediglich an den Stellen, an denen die Haare entnommen und wieder eingesetzt werden, eine lokale Betäubung. Die Haartransplantation bzw. die Betäubung birgt nur ein geringes Risiko. Bei einem solchen Eingriff kann es zu einer Infektion kommen, was jedoch nur sehr selten passiert. Durch die Betäubung können allergische Reaktionen auftreten, wenn Sie das Betäubungsmittel nicht vertragen. Möglicherweise ist die Wirkung des Mittels auch nicht stark genug für Sie, sodass gegebenenfalls noch einmal nachgespritzt werden muss.

Das Risiko, sich durch die Betäubung, eine Infektion zuzuziehen, besteht nur dann, wenn die Kopfhaut nicht richtig desinfiziert wurde. Das Desinfizieren der Kopfhaut, vor der Betäubungsinjektion, ist jedoch Pflicht und ist in den Hygienerichtlinien festgelegt. Bei einer seriösen Haarklinik, die nach den Hygienestandards arbeiten, ist dieses Risiko also sehr gering.

Betäubungsmittel können allergische Reaktionen hervorrufen

Das Betäubungsmittel, das für die Betäubung der Kopfhaut verwendet wird, enthält nur sehr wenige Allergene. Dennoch kann es vorkommen, dass die Betäubung eine allergische Reaktion hervorruft. Wenn Sie dies vermeiden möchten, fragen Sie nach, welches Betäubungsmittel verwendet wird und lassen Sie einen Allergietest bei Ihrem Arzt durchführen.

Sollten Sie während des Eingriffs Schmerzen verspüren, können die Ärzte während der Haartransplantation erneut Injektionen setzen.

Die Risiken der verschiedenen Methoden zur Haartransplantation

Für die Haarverpflanzung gibt es zwei Methoden. Das sind die FUT-Methode und die FUE-Methode.

Bei der FUT-Methode wird Ihnen ein etwa 20 cm langer und 2 cm breiter Hautstreifen aus der Kopfhaut entnommen. Der Hautstreifen wird dann in viele kleine Einzelteile zerlegt, um die Haarwurzeln freizulegen. Die Haarfollikel werden dann wiederum in die kahlen Stellen eingesetzt. Durch die Entfernung des Hautstreifens entsteht eine größere Wundfläche, die während des Eingriffs bluten oder sich infizieren kann. Nach der Haartransplantation verbleibt auf dem Kopf eine Narbe, die bei kürzeren Haaren zu sehen ist. Wenn Sie sich für diese Methode entscheiden, müssen Sie Ihre Haare ein paar Zentimeter lang tragen, damit die Narbe nicht sichtbar ist.

Die Risiken der FUE-Methode

Die FUE-Methode gilt als deutlich schonender für die Kopfhaut und den Patienten. Die Risiken sind bei dieser Haartransplantationsmethode sehr gering, da immer nur einzelne Haarfollikel aus der Kopfhaut entnommen und sie wieder an den kahlen Stellen eingesetzt werden. Zu Infektionen kommt es nur dann, wenn während des Eingriffs nicht mit sterilen Werkzeugen gearbeitet wird oder allgemein nicht sauber gearbeitet wurde.

Sie können die Risiken einer Haarverpflanzung deutlich minimieren, wenn Sie sich für eine seriöse Haarklinik entscheiden. Bei der FUE-Methode müssen die Grafts, die immer aus einem bis zu fünf Haarfollikeln bestehen, gleichmäßig implantiert werden. Wenn die Grafts ungleichmäßig eingepflanzt werden, wird auch das Endergebnis ungleichmäßig ausfallen. Zudem ist es wichtig, dass die Haare in der richtigen Wuchsrichtung implantiert werden, sonst wird das Ergebnis der Haartransplantation nicht ästhetisch ansprechend. Ärzte, die langjährige Erfahrung haben, wissen genau, wie die Haare zu implantieren sind, um ein schönes Endergebnis zu bekommen. Wichtig ist, dass das Ergebnis natürlich aussehend wird und auch die natürliche Haarlinie eingehalten wird.

Risiken bei der Wundheilung

Die größten Risiken bei einer Haarverpflanzung treten nach dem Eingriff auf. Diese können Sie nur selbst vermeiden, indem Sie sich an die Pflegeanweisungen des Arztes halten. Die Kopfhaut kann sich an den Entnahmestellen und den Empfängerstellen entzünden. Zudem können die implantierten Haarwurzeln bei falscher Pflege wieder ausfallen. Damit diese Risiken nicht auftreten, sollten Sie sich an folgende Anweisungen halten:

  • Verwenden Sie nur die empfohlenen Haarpflegeprodukte
  • Schonen Sie Ihre Kopfhaut
  • Verzichten Sie in den ersten vier Wochen nach dem Eingriff auf direktes Sonnenlicht auf dem Kopf
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten
  • Treiben Sie in den ersten vier Wochen nach dem Eingriff keinen schweißtreibenden Sport
  • Verunreinigen Sie die Wundflächen nicht

Die Pflegeanweisungen der Haarklinik

Halten Sie sich nach der Haartransplantation an die Pflegeanweisungen der Haarklinik. Sie bekommen von der Klinik ein Paket mit einer Pflegelotion und einem speziellen Shampoo. Die Pflegeprodukte sind auf die Bedürfnisse Ihrer Haare und Ihrer Kopfhaut abgestimmt. Wenn Sie andere Pflegeprodukte verwenden, könnten die frisch implantierten Haare wieder ausfallen.

In der Haarklinik wird Ihnen genau erklärt, wie Sie Ihre Haare pflegen müssen und worauf Sie in den Wochen nach der Haarverpflanzung achten müssen. Durch das Einhalten der Anweisungen können Sie die Risiken nach einer Haartransplantation deutlich verringern.

Nehmen Sie den Nachsorgetermin wahr!

Viele Patienten sind sich nach der Haartransplantation trotz der genauen Anweisung oftmals unsicher, wie Sie Ihre Haare und die Kopfhaut pflegen sollen bzw. ob der Heilungsprozess richtig verläuft. Bei einem Nachsorgetermin können Sie Ihre Kopfhaut und Ihre Haare jederzeit überprüfen lassen. Dabei wird unter anderem die Wundheilung überprüft. So können Sie gezielt vermeiden, dass Risiken auftreten.

Leider kann es immer wieder zu Risiken durch die Operation kommen oder zu Risiken nach der Haarverpflanzung. Dies geschieht jedoch eher selten. Wenn Sie sich für eine seriöse Haarklinik entscheiden und sich richtig informieren, werden Sie die Risiken sehr gering halten können.

Volles Haar durch eine Haartransplantation

Die Haarverpflanzung birgt zwar gewisse Risiken, wenn auch in geringem Maße, aber sie hält außerdem Chancen für Sie bereit. Wenn Sie darunter leiden, dass Ihre Haare ausfallen und sie immer dünner werden, sodass die Kopfhaut durchscheint, sollten Sie etwas dagegen tun. Durch Haarausfall kann das Selbstbewusstsein stark sinken und Sie können sogar eine Depression entwickeln. Durch eine Haartransplantation werden die Haare wieder voller und Sie bekommen ein völlig neues Lebensgefühl. Ihre Lebensfreude kann durch diesen Eingriff zurückkehren.

Volle Haare tragen zum Wohlbefinden bei. Wenn Sie sich wieder wohl fühlen in Ihrer Haut, macht es Ihnen auch wieder mehr Spaß unter Leute zu gehen. Soziale Kontakte tragen ebenfalls zur Lebensfreude und zum Wohlbefinden bei. Eine Haartransplantation birgt also nicht nur Risiken, sondern auch Chancen.

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