PERKUTAN Haartransplantation

Die PERKUTAN Haartransplantation basiert auf der FUE-Methode. Die Abkürzung FUE bedeutet Follicular Unit Extraction. Bei dieser Methode werden follikuläre Einheiten aus der Kopfhaut extrahiert. Diese werden auch als Graft bezeichnet. Ein Graft besteht immer aus einem bis zu fünf Haaren. Bei der PERKUTAN Haartransplantation kommt jedoch statt eines Extraktionsstiftes eine spezielle Pinzette zum Einsatz, die verschiedene Vorteile bei der Haarverpflanzung bietet.

Wie funktioniert die PERKUTAN Haartransplantation?

Für die Haartransplantation dient die FUE-Methode. Sie kann jedoch durch die PERKUTAN-Technik unterstützt werden. Die PERKUTAN-Technik hilft gegen den Haarausfall. Als Grundlage für die PERKUTAN Haartransplantation dient die FUE-Methode. Dabei werden die Grafts aus dem Spenderareal, meist aus dem Hinterkopf, entnommen. Der Hinterkopf eignet sich sehr gut als Spenderareal, weil die Haare dort für gewöhnlich nicht ausfallen.

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Bei der Entnahme der Grafts kommt bei der PERKUTAN-Methode eine spezielle Pinzette statt eines Extraktionsstiftes zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Pinzette lassen sich die Haare so extrahieren, dass die Haarwurzeln nicht berührt werden. Die Haarwurzel kann somit bei der Entnahme der Haare nicht beschädigt werden.

Nach Entnahme der Haare werden in der Kopfhaut sogenannte Slits angelegt. Dabei handelt es sich um kleine Einstichkanäle, in denen die Haare wieder eingesetzt werden. Bei der PERKUTAN Methode sind die Einstichstellen rund. Beim Anlegen der Slits wird der perfekte Abstand zwischen den Slits berücksichtigt, damit ein natürliches Ergebnis erzielt wird.

Die Kopfhaut nimmt die gesunden Haarwurzeln sehr gut an. Dadurch ist es möglich, dass bei der PERKUTAN Haartransplantation eine besonders hohe Anwuchsrate erreicht wird. Sie ist etwa 15 Prozent höher als bei der klassischen FUE-Methode ohne die Unterstützung der PERKUTAN-Technik. Bei der PERKUTAN Haartransplantation wird zudem die natürliche Wuchsrichtung der Haare berücksichtigt, was zusätzlich für ein ästhetisches, natürliches Ergebnis sorgt.

Wie hilft die PERKUTAN-Technik gegen Haarausfall?

Perkutan ist lateinisch und bedeutet ‚durch die Haut‘. In der Medizin wird die PERKUTAN-Technik unter anderem für minimalinvasive Eingriffe eingesetzt. Darüber hinaus ist sie ideal geeignet für Haartransplantationen und zum Stoppen von Haarausfall.

Mit Hilfe der PERKUTAN Haartransplantation können nicht nur die Kopfhaare neu verpflanzt werden, sondern auch die Augenbrauen, Barthaare und Brusthaare. Die Narbenbildung ist bei dieser Methode sehr gering.

Neben dem Hinterkopf eignet sich auch der Nacken als Spenderareal. Die PERKUTAN Haartransplantation wird häufig bei Haarausfall im vorderen Kopfbereich angewendet. In nur einer Sitzung können mit dieser Methode bis zu 5.000 Grafts implantiert werden. Durch die spezielle Pinzette entsteht nur eine sehr kleine Wunde. Dies liegt daran, weil bei der Entnahme der Haare die Haarwurzeln nicht berührt werden. Die Wunden fallen somit deutlich kleiner aus als bei anderen Techniken. Dank der kleineren Wunden kann die Heilung außerdem um bis zu 20 Prozent schneller voranschreiten, sodass der Haarausfall schneller gestoppt werden kann.

Was sind die Vorteile der PERKUTAN Haartransplantation?

Bei der PERKUTAN Haartransplantation kann eine höhere Haardichte erreicht werden. Bei anderen Methoden zur Haartransplantation werden etwa 70 bis 100 Haarfollikel pro Quadratzentimeter eingesetzt. Bei der PERKUTAN Methode sind es 90 bis 120 Haarfollikel. Die PERKUTAN Haartransplantation ist aus diesem Grund besonders interessant für Menschen, die bereits sehr kahle Stellen auf der Kopfhaut haben. Die Methode kommt zum Beispiel bei den Schläfen, am Stirnansatz und bei Geheimratsecken zum Einsatz. Insgesamt wird diese Technik meist im vorderen Kopfbereich angewendet.

Anders als bei der FUT-Technik müssen bei der PERKUTAN Haartransplantation keine Hautstreifen aus der Kopfhaut herausgeschnitten werden. Bei der FUT-Methode muss die Wunde nach der Entnahme vernäht werden und es entsteht eine Narbe. Bei der PERKUTAN-Technik müssen die Wunden nicht genäht werden, da es sich nur um kleine Einstiche handelt und lediglich eine geringe Narbenbildung auftritt. Man spricht hier auch von sogenannten Mikronarben, die später nicht mehr sichtbar sind, weil sie von den Haaren überdeckt werden.

Die PERKUTAN Haartransplantation bietet außerdem den Vorteil, dass sie weniger schmerzhaft ist. Im Vergleich zur klassischen FUE-Methode überzeugt die PERKUTAN-Technik durch die sehr feinen Instrumente, die für den Eingriff verwendet werden. Da bei Verwendung der Instrumente nur sehr kleine Einstichkanäle entstehen, schreiten die Regeneration und die Wundheilung sehr schnell voran, sodass der Haarausfall schnell gestoppt werden kann.

Was sind die Nachteile der PERKUTAN Haartransplantation?

Einer der größten Nachteile der PERKUTAN Haartransplantation ist, dass diese Methode zur Haarverpflanzung sehr kompliziert ist und eine spezielle Ausbildung benötigt. So gibt es bisher nur wenige Haarchirurgen, die eine PERKUTAN Haartransplantation durchführen können. Die Wartezeiten sind also entsprechend lang, bis man einen Termin für den Eingriff bekommt.

Da die Haarfollikel in einer aufwändigen Prozedur entnommen werden, ist die Behandlungsdauer recht lang. Sie nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Meistens ist mit einer Dauer von 5 bis 8 Stunden zu rechnen. Die neu verpflanzten Haare befinden sich nach dem Eingriff erst mal in der Ruhephase. Sie wachsen also erst etwa 3 Monate nach dem Eingriff. Ab dem 5. Monat ist jedoch schon eine deutliche Zunahme der Haardichte zu sehen.

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