Haarausfall: Welcher Arzt hilft?

Das Ihnen Haare ausfallen, ist völlig normal! Wenn Ihnen täglich bis zu 100 Haare ausfallen, ist das als völlig normal anzusehen. In diesem Fall leiden Sie nicht unter Haarausfall. Von einem Haarausfall spricht man erst dann, wenn Ihnen überdurchschnittlich viele Haare ausfallen. Sie bemerken, dass Ihnen die ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen und Sie langsam immer mehr kahle Stellen auf dem Kopf bekommen? Dann ist es dringend an der Zeit, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache für den Haarverlust herauszufinden. Falls Sie von Haarausfall betroffen sind, können Ihnen mehrere Ärzte helfen. Die erste Anlaufstelle ist jedoch immer der Hautarzt.

Wie hilft der Arzt?

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall. Diese haben meistens unterschiedliche Ursachen. Der Haarverlust kann erblich bedingt sein, auf eine Erkrankung hinweisen, an einer schlechten Ernährungsweise liegen oder andere Gründe haben.

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Der Arzt wird per Gespräch und Fragebogen mit Ihnen gemeinsam herausfinden, was die Ursachen für den Haarausfall sein könnten. Der Arzt wird Sie bezüglich Ihrer Ernährungsweise, der Haarpflege und Haarausfall bei Familienmitgliedern befragen. Darüber hinaus wird untersucht, ob Sie an einer Erkrankung wie einer Stoffwechselerkrankung oder Infektionen leiden. Wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen, kann es ebenfalls zu Haarausfall kommen.

Der Arzt wird Ihre Kopfhaut, Ihr Blut und Ihre Haarwurzeln mit Hilfe eines Mikroskops untersuchen. Sobald die Ursache für den Haarverlust feststeht, kann die Behandlung beginnen. Je nach Ursache des Haarausfalls wird die entsprechende Therapie ausgewählt.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn Sie unter Haarausfall leiden, sollten Sie zum Arzt gehen, wenn Sie täglich mehr als 100 Haare verlieren. Der Arzt wird anhand verschiedener Tests und Fragen die Ursache für den Haarausfall herausfinden. Gründe für den Haarverlust können eine falsche Haarpflege, genetisch bedingte Faktoren, Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und eine ungesunde Ernährung sein. Der Arzt wird Ihre Kopfhaut, das Haar, die Haarwurzel und das Blut untersuchen. Die Ursachen für Haarausfall können sehr vielfältig sein. Es kann sich also lohnen, verschiedene Fachärzte aufzusuchen. Bei einem Haarausfall ist der Dermatologe jedoch immer die erste Wahl.

Wenn Sie bei sich einen Haarausfall vermuten, können Sie Ihre Haare nach dem Haarekämmen und nach der Haarwäsche sammeln und zählen. Wenn Sie mehr als 100 Haare pro Tag verlieren, leiden Sie an Haarausfall und sollten einen Arzt aufsuchen. Sie können die gesammelten Haare auch dem Arzt vorlegen, damit dieser sie untersuchen kann.

Um herausfinden zu können, ob Sie an Haarverlust leiden, können Sie auch einen sogenannten Zupftest durchführen Dafür greifen Sie mit dem Daumen und dem Zeigefinger ein kleines Büschel Haare und ziehen vorsichtig daran. Wenn Ihnen die Haare dabei leicht ausgehen und Sie keine Schmerzen verspüren, haben Sie vermutlich Haarausfall.

Das Trichogramm

Mit Hilfe des sogenannten Trichogramms kann der Dermatologe bestimmen, wie Ihre Haarphasen verteilt sind. Für diesen Zweck entnimmt Ihnen der Arzt etwa 50 Haare. Die Haare werden im Anschluss mit einem Mikroskop untersucht. Durch diese Untersuchung lässt sich feststellen, wie es um das Haarwachstum, die Haarwurzeln und den Haarschaft bestellt ist. Der Arzt kann sehen, ob sich Haare vermehrt in einem bestimmten Haarzyklus befinden. Dies wiederum hilft bei der Ursachenfindung.

Das Phototrichogramm

Mit Hilfe des Phototrichogramms lässt sich feststellen, ob Ihre Haare einen normalen Wachstumszyklus durchlaufen. Diese Untersuchungsmethode wird jedoch nur in Ausnahmefällen durchgeführt, da für diesen Zweck die betroffene Stelle rasiert werden muss.

Am ersten Behandlungstag wird Ihnen ein etwa 2 Euro Münzen großes Stück von der Kopfhaut auf eine Haarlänge von 1 cm abrasiert und im Anschluss ein Foto davon gemacht. Danach wird die Stelle kahl rasiert und fotografiert. Nach einer Wartezeit von drei Tagen wird erneut ein Foto aufgenommen. Durch dieses Vorgehen lässt sich feststellen, welche Haare sich in der Wachstums- und welche sich in der Ruhephase befinden. Dies kann man daran erkennen, ob die Haare in den letzten drei Tagen einen Millimeter gewachsen sind oder ob sie nicht gewachsen sind.

Der Haarsammeltest

Für diesen Test müssen Sie für mehrere Tage alle Haare sammeln, die Ihnen ausgefallen sind. Nehmen Sie die Haare aus der Bürste, dem Kamm, aus der Dusche, dem Waschbecken, der Kleidung und Ihrem Kopfkissen. So können Sie sich einen Überblick über die Menge der Haare verschaffen, die Ihnen ausgefallen sind. Manchmal kommen einem, vor allem bei langen Haaren, selbst wenige Haare vor, wie ganze Haarbüschel.

Wenn Ihnen bis zu 100 Haare pro Tag ausfallen, ist alles in Ordnung. Wenn Sie mehr als 100 Haare verlieren oder 200 und mehr ist es möglich, dass Sie an Haarausfall leiden. Fallen Ihnen plötzlich so viele Haare aus, ist es möglich, dass Sie sich gerade in einer akuten Stressphase befinden. Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf, um Ursachenforschung zu betreiben.

Die Untersuchung der Kopfhaut

Bei dieser Untersuchung analysiert der Hautarzt Ihre Kopfhaut unter einem sehr hellen Licht. Der Arzt untersucht die Gesundheit der Kopfhaut, die Dichte und die Haarstruktur. Dabei wird Ihr Haar mit einem Kamm in einzelne Partien unterteilt, sodass es leichter ist, die Kopfhaut zu analysieren. Auffällige Stellen können mit Hilfe eines sogenannten ‚Auflichtmikroskops‘ näher untersucht werden.

Wenn Sie nicht nur an Haarausfall auf dem Kopf leiden, sondern auch an anderen Körperstellen, dann wird der Arzt auch die anderen betroffenen Stellen untersuchen.

Moderne Untersuchungsmethoden

Der Folliscope und der TrichoScan sind zwei sehr moderne Untersuchungsmethoden. Durch die digitale Mikro-Fotografie in Kombination mit komplexen Softwareanalysen kann der Arzt näheres über die unterschiedlichen Haarparameter herausfinden. Es werden die Dichte der Haare, die Dicke eines einzelnen Haares, der Zustand der Haarwurzeln und die Wachstumsphasen untersucht. Es ist möglich, dass für die Untersuchung eine Stelle des Kopfes rasiert werden muss. Auch ist es möglich, dass die Haare zusätzlich noch eingefärbt werden müssen.

Eine Alternative zu diesen Untersuchungsmethoden ist eine TrichoLAB Untersuchung. Der Arzt verwendet dafür ein Gerät, das so ähnlich wie eine Pistole aussieht. Mit diesem wird in der Nähe der Kopfhaut ein Foto aufgenommen, dass später mit einer Software analysiert wird. Alle drei Methoden ermöglichen außerdem eine Verlaufskontrolle der Therapie.

Welche Ärzte können bei Haarausfall helfen?

Wenn Sie einen langanhaltenden oder plötzlichen Haarverlust bemerken, sollten Sie dringend einen Dermatologen oder Ihren Hausarzt aufsuchen. Möglicherweise hat Ihr Arzt festgestellt, dass der Haarausfall auf genetische oder andere Ursachen zurückzuführen ist. In diesem Fall kann Ihnen unter Umständen ein Endokrinologe helfen.

Dies gilt insbesondere bei Haarausfall als Folge einer Operation, Erkrankung oder einer Medikamenteneinnahme oder bei psychischen Belastungen. Der Endokrinologe überprüft die Funktion und Beschaffenheit aller Drüsen, die Hormone produzieren. Er untersucht unter anderem die Schilddrüse, die Nebennieren und die Hoden.

Falls Ihr Haarausfall auf eine schlechte Ernährungsweise zurückzuführen ist, kann Ihnen ein Ernährungsmediziner helfen. Er wird herausfinden, welcher Nährstoff- und Mineralstoffmangel bei Ihnen vorliegt. Er wird Ihnen im Anschluss einen Ernährungsplan zusammenstellen, der Ihnen dabei hilft, die Nährstoffdefizite wieder auszugleichen. So werden Ihre Haare schon bald wieder besser wachsen, wenn Sie sich an den Ernährungsplan halten.

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