Haarausfall mit Wurzel

Wenn Sie bei sich vermehrten Haarausfall bemerken, kann dies verschiedene Ursachen haben. Bei einigen Arten von Haarausfall wird der Haarverlust gestoppt, sobald die Ursache behoben ist. Wenn Sie unter diffusem Haarausfall oder erblich bedingtem Haarausfall leiden, stehen Sie für gewöhnlich nicht von einem Tag auf den anderen mit einer Glatze da. Dennoch sollten Sie den Haarausfall behandeln lassen.

Harmloser Haarausfall

In vielen Fällen ist der Verlust der Haare als normal einzustufen. Das Haar fällt an seinem Lebensende oder durch eine bestimmte Ursache aus und wächst wieder nach, wenn die Haarfollikel noch aktiv sind oder die Ursache für den Haarverlust gestoppt wurde.

Bei einem Haarausfall mit Wurzel, kann an der Stelle, an der das Haar ausgefallen ist, kein Haar mehr wachsen.

Volles Haar ist für die meisten Menschen ein wichtiges Schönheitsideal. Es steht für Jugendlichkeit, Gesundheit und Attraktivität. Eine volle Haarpracht trägt viel zu einem guten Selbstbewusstsein bei. Sobald der Haarausfall mit Wurzel beginnt und die Haare zunehmend dünner und möglicherweise lichter werden, sodass die Kopfhaut durchscheint, sinkt das Selbstbewusstsein. Haarausfall kann einen starken psychischen Leidensdruck verursachen. Er kann sogar zum sozialen Rückzug und Depressionen führen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Sie den Haarverlust stoppen und die Ursache dafür herausfinden. So können Sie Ihre verbliebenen Haare möglicherweise retten oder sie sogar wieder zum Wachstum anregen.

Welche Arten von Haarausfall mit Wurzel gibt es?

Der Haarausfall mit Wurzel kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel durch Narbenbildung, die durch Unfälle (z.B. Verbrennung der Haut) entstanden sind.

Wenn die Haut Narben bildet, werden die Follikel an den vernarbenden Stellen stark geschädigt. Die Haarwurzel verkümmert und fällt letztendlich aus. Auf Narben können auf natürliche Weise keine Haare mehr wachsen. Allerdings lassen sich auf Narben durch eine Haartransplantation Haare implantieren.

Eine weitere Ursache für Haarausfall mit Wurzel sind langanhaltende Hormonstörungen und Immunstörungen oder Kopfhauterkrankungen. Der Haarausfall mit Wurzel kann diffus oder kreisrund sein.

Beim genetischen Haarausfall sterben die Haarwurzeln ab, ehe sie ausfallen. Dadurch entstehen die sogenannten Geheimratsecken oder die Tonsur am Oberkopf. Die Stellen werden dabei für gewöhnlich komplett kahl.

Pilzinfektionen und Entzündungen sind besonders gefährlich für die Haarwurzel

Pilzinfektionen und Entzündungen der Kopfhaut, können dazu führen, dass die Haare mit der Wurzel ausfallen und somit nicht mehr nachwachsen. Lassen Sie sich bei Entzündungen und Pilzinfektionen so schnell wie möglich untersuchen. Diese Probleme sind gut zu behandeln. Sie können sich dadurch vor einer Glatze schützen.

Die Haare können bei Pilzinfektionen und Kopfhautentzündungen kreisrund oder diffus ausfallen. Beim diffusen Haarausfall wird der Haarausfall mit Wurzel oft erst bemerkt, wenn der Verlust der Haare verstärkt auftritt. Es ist in diesem Fall möglich, dass die Haarwurzeln nur angegriffen und noch nicht inaktiv sind. Durch die rechtzeitige Behandlung können Sie den weiteren Verlust ihrer Haare stoppen und inaktive Haarwurzeln, die noch nicht völlig abgestorben sind, wieder zum Haarwachstum anregen.

Woran erkennt man eine Pilzinfektion der Kopfhaut

Werden Ihre Haare zunehmend dünner? Juckt, brennt oder spannt Ihre Kopfhaut? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Pilzinfektion. Diese kommen insbesondere häufig vor, wenn Sie sehr engen Kontakt mit Haustieren, insbesondere mit Katzen haben.

Die Ansteckungsgefahr ist bei Pilzen sehr hoch. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihr Haustier regelmäßig auf Pilze untersuchen bzw. untersuchen lassen. Das gilt vor allem dann, wenn sie sehr eng mit Ihrem Haustier kuscheln.

Eisenmangel kann zu Haarausfall (mit Wurzel) führen

Eisenmangel kann nicht nur zu ‚normalem‘ Haarverlust führen, sondern auch zu Haarausfall mit Wurzel. Wenn Sie bemerken, dass Ihnen die Haare ausgehen, sollten Sie sich dringend von einem Arzt untersuchen lassen, um die Ursache abklären zu können. Sollte ein Eisenmangel bei Ihnen vorliegen, wird Ihnen Ihr Arzt ein Eisenpräparat verschreiben. Sobald die Ursache gefunden und behoben wurde, stoppt auch der Haarausfall. Je früher Sie etwas gegen Ihren Haarausfall mit Wurzel tun, desto höher stehen die Chancen, dass die Follikel nicht ausfallen.

Ein kurzfristiger Eisenmangel führt nicht dazu, dass die Haarfollikel irreversibel geschädigt werden. Dies geschieht erst, wenn der Eisenmangel über einen längeren Zeitraum besteht. Das Gleiche gilt für eine Unterversorgung mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen. Durchblutungsstörungen und ein Sauerstoffmangel können den Haarausfall ebenfalls begünstigen, da die Haarfollikel nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt werden können. Besteht dieser Zustand über einen längeren Zeitraum, fallen die Haare aus. Darüber hinaus gibt es auch äußere Einflüsse, die den Haarwurzeln empfindlichen Schaden zufügen können.

Ein Übermaß an Sonneneinstrahlung kann die Haare stark schädigen. Wenn Sie sich regelmäßig länger in der Sonne aufhalten, ist es also sinnvoll, dass Sie einen Sonnenhut, ein Kopftuch oder einen ähnlichen Sonnenschutz tragen. Am besten halten Sie sich überwiegend im Schatten auf. Überdies können Schadstoffe in die Kopfhaut eindringen und die Haarfollikel schädigen, sodass es zu einem Haarausfall mit Wurzel kommt und die Haare nicht wieder nachwachsen können.

Ist die Haarwurzel einmal ausgefallen, kann in vielen Fällen nur noch eine Haartransplantation helfen.

Woran kann man erkennen, dass die Haarwurzeln beschädigt sind?

Bevor es zum Haarausfall mit Wurzel kommt, gibt es bereits Anzeichen dafür, dass die Haarfollikel beschädigt sind. Das heißt jedoch nicht, dass die Haarwurzeln irreversibel geschädigt sind. Sie können sich also wieder erholen, wenn sie nicht weiterem Stress ausgesetzt werden.

Wenn Ihre Haare plötzlich schwieriger zu frisieren sind und die Haare stumpf und trocken wirken, können Sie davon ausgehen, dass die Haarfollikel bereits Schäden erlitten haben. Nun ist es wichtig, dass Sie Ihre Haare gut pflegen und Sie nicht weiterem Stress aussetzen, dann können Sie die Schäden rückgängig machen und den Haarausfall mit Wurzel stoppen.

Achten Sie auch darauf, wann der Haarausfall vermehrt stattfindet. Bürsten oder kämmen Sie Ihre Haare zu stark?

Haben Sie noch andere Reaktionen Ihres Körpers bemerkt, wie Müdigkeit, Gereiztheit oder fühlen Sie sich häufig überdreht als hätten Sie zu viel Kaffee getrunken? Möglicherweise haben Sie ein Problem mit der Schilddrüse oder Ihre Hormone spielen verrückt. Lassen Sie sich von einem Arzt untersuchen, wenn Sie sich nicht sicher sind, warum Sie unter Haarausfall leiden.

Eine Haartransplantation kann gegen Haarausfall mit Wurzel helfen

Wenn Ihnen die Haare mit der Wurzel ausfallen, können die Haare nicht wieder nachwachsen. Kein herkömmliches Pflegeprodukt kann dagegen helfen. Die einzige Möglichkeit, wieder vollere Haare zu bekommen, ist in diesem Fall eine Haartransplantation. Dabei werden Ihnen Haare aus dem Spenderareal, meistens am Hinterkopf, inklusive der Wurzel entnommen und an den kahlen Stellen wieder eingepflanzt. Durch die Umverteilung der Haare, wirken die Haare wieder voller und kahle Stellen werden bedeckt.

Nach etwa 6 Monaten wachsen dann auf den kahlen Stellen wieder Haare.

Der Haarausfall mit Wurzel ist nicht rückgängig zu machen. Wenn die Haare mit der Wurzel ausgefallen sind, sind die Haare für immer verloren. Eine Ernährungsumstellung ist dann sinnvoll, um Ihre noch verbliebenen Haare zu schützen. Dennoch ist die Lage an diesem fortgeschrittenen Punkt für die meisten Betroffenen sehr belastend, sodass eine Haartransplantation der letzte Ausweg ist, um die Haare zu retten. Kein Haarwuchsmittel der Welt, hilft gegen Haarausfall mit Wurzel. Solche Versprechen sind unseriös!

Auch wenn Ihnen eine Haartransplantation gegen Haarausfall helfen kann, ist es wichtig, dass Sie sich bei einem Haarausfall mit Wurzel ärztlich untersuchen lassen, um schwerwiegende Erkrankungen oder Hormonschwankungen ausschließen zu können und die Ursache herauszufinden.

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