Haarausfall nach Corona

Haarausfall nach Corona

Die Spätfolgen von Corona für die Infizierten sind bislang noch nicht vollumfänglich abzusehen. Immer mehr Betroffene nennen nun das Symptom Haarausfall als Folge von Covid-19. Die Trichologie Klinik Milton Keynes in England bestätigt das. Die genauen Gründe, die bei Corona zu Haarausfall führen, sind der Klinik zufolge allerdings noch unklar. Es könnte mit dem Virus selbst zusammenhängen oder aber auch mit einem erhöhten Stresslevel. Die Milton Keynes Klinik behandelt Menschen, die während der Pandemie etwa in Pflegeberufen arbeiten, sich dabei infiziert haben und später Haarausfall bekommen, kostenfrei.

Haarausfall nach Coronavirus

Generell kann Haarausfall verschiedene Gründe haben. Neben erblich bedingtem Haarausfall, der häufigsten Form des Haarverlusts, gibt es noch stressbedingten, diffusen und kreisrunden Haarausfall. Es gilt als wahrscheinlich, dass Stress durch die Corona-Pandemie jegliche Form von Haarausfall forciert und beschleunigt oder stressbedingten Haarausfall sogar erst bedingt. Dieser stressbedingte Haarausfall kommt vor, wenn der Körper in stressigen Situationen mehr Energie umsetzt als gewöhnlich und so weniger Nährstoffe für das Haarwachstum zur Verfügung stehen. Stress kann ebenfalls zu diffusem Haarausfall führen, allerdings können auch die Medikamente, die zur Behandlung des Coronavirus zum Einsatz kommen, für diese Art des Haarverlusts verantwortlich sein. Als eher unwahrscheinlich gilt, dass Corona zu kreisrundem Haarausfall führt, da dieser Forschern zufolge die Folge einer Autoimmunerkrankung ist. Die Juristin Karoline Preisler berichtete im Gespräch mit Markus Lanz in der gleichnamigen Talkshow im ZDF, dass ihr „büschelweise die Haare“ ausgingen. Sie hatte sich zuvor bei ihrem Mann mit Covid-19 infiziert. Das sei wohl ein typisches Phänomen nach einer Erkrankung und auch in China oft beobachtet worden, so die 48-Jährige. Nach der Sendung erhielt Preisler laut eigenen Angaben viele Zuschriften von Betroffenen, die die gleichen Erfahrungen machen. Bei den Corona-Patienten scheint der Haarausfall nicht dauerhaft zu sein. Nach Erfahrungen anderer Patienten könne man auf ein Happy End hoffen, so Preisler.

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Haarausfall nach Corona Infektion

Autoantikörper

Laut einem Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks ist das Biotechnologieunternehmen Berlin Cures inzwischen auf der Suche nach den Ursachen für den Haarausfall als Spätfolge des Corona-Virus. Demnach könnten zwei Autoantikörper der Grund dafür sein, die die Gefäße beeinflussen und damit die Versorgung der Haarfollikel stören könnten. Autoantikörper sind Antikörper, die sich gegen körpereigenes Gewebe, Hormone oder andere Antikörper richten. Das tritt häufig bei Autoimmunerkrankungen auf oder ist bei Krebserkrankungen belegbar.

Was können Sie gegen Haarausfall tun?

Leiden Sie unter Haarausfall als Spätfolge einer Covid-19-Infizierung kann ein Shampoo mit dem Wirkstoff Coffein helfen. Bei rechtzeitiger Anwendung kann es den weiteren Haarverlust einschränken. Studien zufolge speist Coffein das Haar mit der die nötigen Wachstums-Energie. Sollten Sie trotz eines speziellen Shampoos gegen Haarausfall, gesunder Ernährung plus reduziertem Stresslevel den Haarverlust nicht in den Griff bekommen, sollten Sie einen Dermatologen oder Trichologen aufsuchen.

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