Haarausfall im Herbst und Winter

Haarausfall im Herbst und Winter – was jetzt hilft!

In der kühlen Saison des Jahres beobachten viele Männer und Frauen, dass ihnen vermehrt Haare ausfallen. Hauptsächlich liegt das daran, dass das Haar weniger Sonnenlicht und somit Vitamin D bekommt und dass die Hormone auch auf die Veränderung der Tageslänge reagieren. Das ist jedoch noch kein Grund zur Besorgnis.

Was bedingt den saisonalen Haarausfall?

Rund 90 Przent des Haares wächst kontinuierlich, während die restlichen zehn Prozent – etwa den Sommer über – ruhen, um die Kopfhaut vor der vermehrten Sonneneinstrahlung zu schützen. Etwa 100 Tage später, also im Herbst bzw. im Winter fallen sie dann aus und machen Platz für neue Haare. Ein weiterer Grund für den Haarverlust ist, dass die Haarwurzeln im Sommer extrem strapaziert werden, zum Beispiel durch die starke Hitze, die UV-Strahlung, das Chlorwasser im Pool oder das Salzwasser im Meer. Das ist vergleichbar mit dem Fellwechsel beim Tier, denn bei diesem saisonalen Haarausfall, auch Haarwechsel genannt, ersetzt der Körper verstärkt das ausgefallene Haar. Laut Fachleuten soll man zunächst warten, bis die neuen Haare nachgewachsen sind.

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Was kann man gegen Haarausfall in den dunklen Monaten tun?

Bereits im Vorfeld kann man einiges unternehmen, damit das Haar gesund bleibt. Es beginnt mit der richtigen Ernährung: Mit einer ausgewogenen Ernährung fügt man dem Haar die notwendigen Vitamine (vor allem A, B und C) sowie Mineralstoffe zu. Gute Proteine, beispielsweise aus Sonnenblumenkernen, Nüssen und Thunfisch sollten dabei auch nicht fehlen. Am besten versuchst du zu viel Zucker, Salz und tierische Fette zu meiden. Weil Haut und Haare auch von innen mit Feuchtigkeit versorgt werden müssen, bietet es sich an, viel Wasser zu trinken.

Zu viel Kaffee schadet hingegen, weil der Vitaminabbau im Körper beschleunigt wird. Zudem übersäuert das Gewebe schneller, was die Haarwurzeln schädigen kann. Mehr als eine bis zwei Tassen Kaffee pro Tag sollten es nicht unbedingt sein. Für die Pflege sollte es ein mildes, dem Haartyp entsprechendes Shampoo sein, bei gefärbten Haaren oder einer Dauerwelle auch regelmäßig stärkende Kuren.

Inzwischen gibt es Produkte für die Kopfhaut, die so clever wie Hautpflegeprodukte funktionieren. Außerdem stärken Wirkstoffe wie Kurkuma- und Ginsengextrakt stärken den Haarfollikel. Ebenfalls effektiv für gesundes Haarwachstum sind Produkte mit einer wirksamen Mischung aus Zinksulfat, Vitamin B6 und Azelainsäure.

Haarausfall in den dunklen Monaten

Ebenfalls gilt es, zu viel Stress zu vermeiden und genügend zu schlafen, um dem Haarausfall im Winter vorzubeugen. Insbesondere jüngere Frauen, die stark eingespannt sind, leiden genau deshalb manchmal unter Haarausfall. Dauer-Diäten, die dem Körper über lange Zeit wichtige Nährstoffe vorenthalten, können ebenfalls schädlich für Haar und Haarwurzeln sein.

Ein weiterer möglicher Faktor für Haarausfall in Herbst und Winter kann auch schlicht die Kälte sein. An kalter Luft ziehen sich die Gefäße enger zusammen, wodurch die Kopfhaut schlechter durchblutet wird. Weil weniger Nährstoffe bis zu den Haarwurzeln gelangen, verlieren diese an Stärke und fallen aus. Dagegen helfen locker sitzende Mützen, zu fest sitzende üben großen Druck auf die Haare aus und trocknet sie aus, sodass sie leichter abbrechen.

Aber auch weniger Bewegung kann für eine schlechtere Durchblutung sowie vermehrte Säuren- und Gifte-Konzentration sorgen. Ein weiteres Argument für ein wenig Sport – auch in der kalten Jahreszeit.

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