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Haarausfall durch Rauchen

Dass Rauchen ungesund ist, weiß jeder. Wohl keinem Raucher muss noch gesagt werden, dass der blaue Dunst eine Vielzahl von Krankheiten hervorrufen kann. Gefäßverkalkung, Diabetes und vor allem verschiedene Arten von Krebs werden durch das Rauchen zumindest gefördert. Der Griff zur Zigarette ist aber nicht nur ein gesundheitliches, sondern sehr oft auch ein kosmetisches Problem. Die Haut altert schneller, die Zähne verfärben sich gelb, das Zahnfleisch entzündet sich und zieht sich zurück. Was jedoch kaum bekannt ist: Viele Menschen leiden auch unter einem Haarausfall durch Rauchen. Wie Nikotin und all die anderen Inhaltsstoffe aus Zigaretten, Zigarren und Pfeifen die stolze Lockenpracht schädigen können, erklären wir hier.

Die Ursachen für den Haarausfall durch Rauchen

Bislang hat die Forschung noch keine eindeutigen Ursachen dafür gefunden, warum viele Raucher und Raucherinnen einen stärkeren und verfrühten Haarverlust durch ihre Sucht erleiden. Es sind aber keineswegs nur Erfahrungen, die Haarausfall durch Rauchen in einem Zusammenhang bringen. Dieses Phänomen lässt sich auch statistisch nachweisen.

Bekannt ist aber, dass die Inhaltsstoffe des verbrennenden Tabaks die Blutgefäße schädigen. Diese Schädigungen betreffen unter anderem eben auch die Gefäße, die wichtige Nährstoffe zu den Haarwurzeln transportieren. Fehlt diese Zellnahrung, verkümmern allmählich die Haarwurzeln und bilden keine neuen Haare mehr aus. Die Folge im schlimmsten Fall: eine Glatze!

Ein weiterer Verdächtiger in Sachen Haarverlust vor allem bei Männern sind die Hormone. Sie können durch den Nikotinkonsum so durcheinander gebracht werden, dass der gestörte Hormonhaushalt seinerseits ebenfalls die Haarwurzeln und Follikeln schädigt. Hauptsächlich spielen hierbei die Androgene (männliche Hormone) wie Testosteron eine Rolle. Dessen Produktion kann sich durch Rauchen erhöhen, in der Folge kommt es zu verkümmerten Follikeln (in denen die Haarfasern gebildet werden). Nicht nur Haarausfall wird durch Rauchen gefördert, auch neues Haar kann nicht mehr unbeschwert nachwachsen.

Haarausfall durch Rauchen

Bei Frauen ist es das weibliche Sexualhormon Östrogen, dessen Produktionsmechanismen durch das Rauchen beeinträchtigt werden. Mit der Folge, dass es zu einer verstärkten Trockenheit der Kopfhaut kommen kann und sogar zu einem Gewebeschwund (Hautatrophie) an der entsprechenden Körperregion. 

Und schließlich kommt ein dritter Faktor als mögliche Ursache für den Haarverlust hinzu: die Entzündungsreaktionen, die Nikotinrauch im Körper auslöst. Denn dadurch werden die Zellen der Haut in Mitleidenschaft gezogen – auch die Hautzellen der Kopfhaut. Sie schrumpfen regelrecht, was wiederum zum Ausfallen der Haarpracht führen kann.

Wie viel Nikotin ist noch okay für die Haare?

Auch über diese Frage ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Aber man kann davon ausgehen, dass grundsätzlich jede Zigarette den Haarausfall durch Rauchen fördert.

Untersuchungsergebnisse zeigen, dass selbst sogenannte Gelegenheitsraucher ein um rund 80 Prozent erhöhtes Risiko tragen, sichtbar mehr Haare zu verlieren als normal. Starke Raucher, die mehr als 20 Mal am Tag zum Glimmstängel greifen, haben sogar ein um 130 Prozent erhöhtes Risiko des Haarausfalls. 

Betroffen sind hierbei hauptsächlich Männer über 50 Jahren und solche die durch eine androgenetischen Alopezie, also den erblich bedingten Haarausfall, sowieso schon eher zu Geheimratsecken und Tonsur neigen.

Auch indirekt ist das Rauchen eine haarige Angelegenheit

Als weiteres haariges Problem vor allem für Frauen stellt sich der indirekte Kontakt mit dem Zigarettenqualm dar. Denn auch das passive Rauchen kann die Haare schädigen.

Schuld daran sind die Inhaltsstoffe im Rauch, die sich unsichtbar auf alles niederlegen, das nicht vor ihnen geschützt ist. Zigarettenrauch setzt sich in den Vorhängen und Polstermöbeln fest, klebt auf der Schrankwand und der Tapete – und in den Haaren.

Das führt dazu, dass die äußere Haarschicht trockener als normal wird. Es kommt zu einem Verlust an Kraft und zu Glanzlosigkeit. 

Viele Frauen waschen ihre Haare deshalb öfter als nötig – und schädigen ihren natürlichen Kopfbewuchs damit nur umso stärker. Ein Teufelskreis!

Ursachen für den Haarausfall durch Rauchen

Rauchen und Alkohol trinken – der Overkill für die Haare!

Jede Menge schlechte Nachrichten für Raucher! Wer jetzt aber denkt, diese Haarspalterei mit dem einen oder anderen Gläschen Wein oder Bier runterspülen zu können – keine gute Idee!

Denn auch regelmäßiger Alkoholgenuss schadet dem Haar. Denn der Alkohol entzieht dem Körper bekanntermaßen Wasser. Ist der Flüssigkeitshaushalt im Körper aber nicht ausgeglichen, wird die Kopfhaut weniger durchblutet. Und das – man ahnt es schon! – führt letztendlich zu Haarverlust. 

Hinzu kommt, dass weniger Flüssigkeit die Haare auch leichter brechen lässt und das Wachstum der Haare allgemein hemmt. Haarausfall durch Rauchen und Alkohol ist ein häufiges Phänomen, dem nur noch schwierig entgegen gewirkt werden kann, wenn es erstmal aufgetreten ist. Um den Haarausfall zu stoppen, sollten Betroffene den Tabak- und Alkoholgenuss stark einschränken und stattdessen darauf achten, die Haarwurzeln mit ausreichend Nährstoffen und der richtigen Pflege zu versorgen.

Um dem Haarausfall durch Rauchen vorzubeugen, gibt es nur eine wirklich wirksame Methode: nicht rauchen! Auch Alkohol sollte eher in Maßen getrunken werden, damit Kopfhaut und Haare mit allem versorgt werden, was sie für ein gesundes und dichtes Wachstum benötigen.

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