Augenbrauentransplantation

Heutzutage sind volle und sogar buschige Augenbrauen voll im Trend. Leider haben viele Menschen eher lichte, zu dünne oder zu kurze Augenbrauen. Dabei sehen volle Augenbrauen nicht nur sehr ästhetisch aus, sondern sie haben auch eine wichtige Aufgabe. Sie haben eine Schutzfunktion für das Auge und schützen es vor Fremdkörpern, Schmutzpartikeln, Schweiß und Nässe. Darüber hinaus unterstützen sie die Funktion der Wimpern, die das Auge zusätzlich schützen.

Die Augenbrauen haben jedoch nicht nur eine Schutzfunktion, sondern sind auch ein Kommunikationsmittel. Die Augenbrauen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesichtsmimik. Sie spiegeln verschiedene Emotionen wieder. Aufgrund der Augenbrauen kann man zum Beispiel erkennen, ohne dass das Gegenüber etwas sagt, ob es wütend, fröhlich, traurig oder erstaunt ist. Schöne Augenbrauen sind wie ein Bilderrahmen für das Auge. Zudem verleihen sie dem Gesicht seine Kontur und den Ausdruck.

Augenbrauen können ausfallen

Wenn Sie in der Vergangenheit schöne Augenbrauen hatten und diese plötzlich oder langsam immer dünner und unregelmäßiger erscheinen, kann dies verschiedene Ursachen haben. Wenn die Augenbrauen kaum sichtbar sind, kann dies eine angeborene Fehlbildung sein. Weitere Gründe für Augenbrauenausfall können die Folgenden sein:

  • Narben
  • Hormonschwankungen
  • Erkrankungen
  • Genetische Veranlagung
  • Brandwunden
  • Psychische Belastungen
  • Stress
  • Traumata
  • Zu starkes Augenbrauen zupfen

Wie läuft eine Augenbrauentransplantation ab?

Eine Augenbrauentransplantation kostet durchschnittlich zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Sie wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Pro Augenbraue werden 100 bis 500 Haarfollikel transplantiert. Für die Augenbrauentransplantation benötigen Sie ein bis zwei Sitzungen. Die Behandlung dauert ein bis fünf Stunden. Nach dem Eingriff sind Sie häufig sofort wieder gesellschaftsfähig. Bei der Augenbrauentransplantation bleiben keine Narben zurück. In manchen Fällen kann der Augenbereich jedoch für ein paar Tage stark anschwellen.

Eine besonders schonende Methode für die Augenbrauentransplantation ist die sogenannte FUE-Methode. FUE steht für Follicular Unit Extraction. Das heißt, es wird immer nur ein Haar entnommen und direkt wieder eingepflanzt. Die Augenbrauen lassen sich durch diese Methode dauerhaft korrigieren. Sie müssen Ihre Augenbrauen also nicht mehr mit einem Augenbrauenstift oder permanent Make-up auffüllen.

Die FUE-Methode ist auch geeignet, wenn Ihre Brauen nur teilweise oder gänzlich ausgefallen sind.

Wissenswertes über die Augenbrauentransplantation

Die Haarwurzeln für die Augenbrauentransplantation werden für gewöhnlich am Hinterkopf entnommen. Meistens werden nur 100 bis 200 Haarfollikel benötigt. Wie viele Haare benötigt werden, ist davon abhängig, wie groß der aufzufüllende Bereich bzw. die kahlen Stellen sind. Die Haare werden mit Hilfe einer sogenannten Hohlnadel aus der Kopfhaut am Hinterkopf entnommen. Die Nadel ist sehr dünn und nur einen Durchmesser von 0,6 bis 0,7 Millimeter.

Bevor die Behandlung beginnt, werden die zu behandelnden Bereiche lokal betäubt, sodass Sie keine Schmerzen verspüren. Jedes einzelne Haarfollikel wird auf seine Aktivität überprüft. Nur Haare, die noch eine aktive Haarwurzel haben, werden verpflanzt. Bei der Augenbrauentransplantation handelt es sich um eine Einzelhaartransplantation. Es wird also immer ein Haar entnommen und dann an die gewünschte Stelle wieder eingesetzt.

Bei der Augenbrauentransplantation wird auf die exakte Wuchsrichtung, Haarlinie und Dichte der Härchen geachtet. Dies ist wichtig, damit ein natürliches und ästhetisches Ergebnis erzielt wird. Zur Gesichtsmitte hin, wachsen Die Härchen der Augenbrauen fast im 90 Grad Winkel nach oben. In Richtung der Ohren verändert sich der Winkel und beträgt weniger als 45 Grad.

Die Augenbrauentransplantation wird im Allgemeinen als schmerzarm empfunden. Nach dem Eingriff sind Sie für gewöhnlich sofort wieder gesellschaftsfähig. Um die Spenderhaare einsetzen zu können, müssen winzige Slits gelegt werden. Dabei handelt es sich um winzige Einstichlöcher. Diese sind so klein, dass sie kaum sichtbar sind. Die Narbenbildung ist bei einer Augenbrauentransplantation aus diesem Grund nahezu unsichtbar.

Nach dem Eingriff fallen einige Haare in der dritten bis fünften Woche wieder aus. Nach etwa drei bis fünf Monaten sind diese jedoch wieder vollständig nachgewachsen. Dann bleiben sie Ihnen dauerhaft erhalten. Das endgültige Ergebnis des Eingriffs können Sie nach etwa 10 Monaten sehen. Etwa 90 Prozent der transplantierten Härchen bleiben dauerhaft erhalten.

Bevor Sie eine Augenbrauentransplantation durchführen lassen, ist es wichtig, dass Sie sich ausführlich beraten lassen!

Wie teuer ist eine Augenbrauentransplantation?

Die Preise für eine Augenbrauentransplantation können von Klinik zu Klinik variieren. Darüber hinaus ist der Preis auch davon abhängig, wie viele Haarfollikel transplantiert werden müssen. Der genaue Preis kann erst nach einem ausführlichen Beratungsgespräch bestimmt werden. Eine Augenbrauentransplantation kostet durchschnittlich zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Wenn Sie kaum noch eigene Augenbrauen haben oder die Härchen ganz ausgefallen sind, kann der Eingriff bis zu 5.000 Euro kosten.

Wie teuer die Augenbrauentransplantation wird, ist abhängig von der Anzahl der benötigten Haarfollikel oder auch Grafts. Bei einem Graft handelt es sich um eine Haarbündelung. Pro Graft werden zwischen 2 und 5 Euro berechnet. Ein Graft kann aus einem oder mehreren Haaren bestehen. Wenn Ihnen die Augenbrauen komplett ausgefallen sind, müssen Sie mit etwa 500 Grafts rechnen.

Leider werden die Kosten für die Augenbrauentransplantation nicht von der Krankenkasse übernommen, wenn es sich um einen kosmetischen und einen nicht medizinisch notwenigen Eingriff handelt. Eventuelle Folgebehandlungen oder Zusatzleistungen müssen Sie ebenfalls selbst bezahlen.

Welche Gründe sprechen für eine Augenbrauentransplantation?

Vor allem Frauen im Alter zwischen 35 und 45 Jahren entscheiden sich für eine Augenbrauentransplantation sowie Männer und Frauen ab 50 Jahren. Durch den Eingriff lassen sich die Augenbrauen wieder rekonstruieren. Sie können im Alter dünner werden. Aber auch Krankheiten, Hormonschwankungen oder Verletzungen an der Haarwurzel können dazu führen, dass die Brauen ausfallen oder sich kahlen Stellen bilden. Dies kann auch durch Narben oder durch Zupfen der Augenbrauen geschehen.

Die Augenbrauen bestimmen die Attraktivität des Gesichtes. Sie heben die Augen hervor. Volle Brauen gelten als Symbol für eine jugendliche Ausstrahlung und ein gepflegtes Äußeres. Zudem kann man an ihnen unter anderem die Emotionen eines Menschen ablesen.

Darüber hinaus haben die Augenbrauen die Aufgabe, die Augen vor Regen, Schweiß und Fremdkörpern wie Staub und Schmutz zu schützen. Die Brauen haben jedoch keine medizinische Relevanz, weshalb es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt. Aus diesem Grund übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Augenbrauentransplantation nicht.

Die meisten Frauen entscheiden sich für diesen Eingriff, weil sie zu dünne Augenbrauen haben. Aufgrund einer Schädigung der Haarwurzel wachsen diese leider nicht mehr nach. Lange Zeit waren dichte Augenbrauen bei Frauen verpönt und wurden als unattraktiv angesehen. Deshalb haben sich die Frauen die Augenbrauen gezupft, wobei die Haarfollikel beschädigt werden können. Es ist sogar möglich, dass die Haare gar nicht mehr nachwachsen.

Seit ein paar Jahren, sind volle oder gar buschige Augenbrauen voll im Trend, weshalb sich immer mehr Frauen für eine Augenbrauentransplantation entscheiden.

Was sind die Vorteile einer Augenbrauentransplantation?

Die Augenbrauen bestimmen das Aussehen des Gesichtes mit. Schäden durch zu starkes Zupfen lassen sich durch die Augenbrauentransplantation wieder korrigieren. Die implantierten Brauen bleiben Ihnen dauerhaft erhalten. Sie müssen also nicht mehr zum permanent Make-up oder zu Augenbrauenstiften greifen. Die Ergebnisse sehen mit diesen Hilfsmitteln oftmals sehr unnatürlich aus. Außerdem müssen die Augenbrauen immer wieder nachgezeichnet werden.

Das Ergebnis einer Augenbrauentransplantation sieht völlig natürlich aus und Sie müssen Ihre Brauen nie wieder nachmalen.

Bei dem Eingriff entstehen kaum sichtbare Narben. Sie sind nahezu unsichtbar. Um die Härchen implantieren zu können, werden lediglich winzig kleine Löcher in die Haut gestochen. Wenn diese abgeheilt sind, können Sie Ihre Augenbrauen im Anschluss ganz nach Ihren Wünschen behandeln. Wichtig ist nur, dass Sie darauf achten, die Brauen nicht wieder zu stark zu zupfen. Denn dann können die Haarfollikel wieder in Mitleidenschaft gezogen werden, sodass die gezupften Härchen möglicherweise nicht wieder nachwachsen.

Was sind die Nachteile einer Augenbrauentransplantation?

Augenhaartransplantationen gelten als sicher und nahezu schmerzfrei. Es kommt nicht zu auffälligen Narben oder ernsthaften gesundheitlichen Risiken.

Nach dem Eingriff kann es jedoch an der Entnahmestelle des Haares zu Schmerzen kommen. Die Augenpartie kann in den ersten Tagen nach dem Eingriff stark geschwollen sein. Es dauert in diesem Fall dann also meistens ein paar Tage, ehe Sie wieder voll gesellschaftsfähig sind.

Das größte Risiko, das bei einer Augenbrauentransplantation besteht ist, dass die implantierten Härchen wieder ausfallen. Für gewöhnlich bleiben Ihnen jedoch 90 Prozent aller transplantierten Haaren ein Leben lang erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Haartransplantation und der Augenbrauentransplantation?

Der Eingriff ist der gleiche. Allerdings unterscheiden sich die Haare der Augenbrauen von denen am Kopf. Für die Augenbrauentransplantation werden meistens die Haare am Hinterkopf verwendet. Sie passen sich nach einer Weile an die Brauenhaare an. Aus diesem Grund ist es bei diesem Eingriff besonders wichtig, die Wuchsrichtung der Haare zu berücksichtigen. Nur dann kann gewährleistet werden, dass die Augenbrauen natürlich aussehen und eine schöne geschwungene Form bekommen.

Die Augenbrauen müssen regelmäßig gepflegt werden, da die Spenderhaare länger wachsen als die natürlichen Brauenhaare. Sie müssen Ihre Augenbrauen also regelmäßig schneiden.

Worauf sollte man bei der Wahl einer Haarklinik achten?

Eine Augenbrauentransplantation ist sehr aufwändig und nimmt zudem viel Zeit in Anspruch. Es ist nicht nur wichtig, dass Sie dem behandelnden Arzt vertrauen können, sondern auch dass Sie sich gut aufgehoben und wohl fühlen.

Die Augenbrauentransplantation wird von plastisch-ästhetischen Chirurgen, Haarchirurgen und Dermatologen angeboten. Wichtig ist, dass die Klinik bzw. der Arzt für den Sie sich entscheiden, eine langjährige Erfahrung und gelungene Haartransplantationen vorweisen kann.

Die Augenbrauentransplantation ist ein Eingriff in der Nähe des Auges. Es ist also sehr wichtig, dass die Wuchsrichtung der einzelnen Haare genau berücksichtigt wird. Darüber hinaus müssen die Haare auf ihre Beschaffenheit untersucht werden. Entscheiden Sie sich für einen Arzt, der regelmäßig Augenbrauentransplantationen durchführt. Lassen Sie sich Ergebnisse von anderen Patienten zeigen.

Es ist natürlich sehr verlockend, ein besonders preisgünstiges Angebot anzunehmen. Lassen Sie sich von mehreren Haarchirurgen beraten. Wichtig ist das Sie auf Qualität setzen und nicht nur auf den Preis achten. Der Arzt sollte sich bereits im Beratungsgespräch schon viel Zeit für Sie nehmen. Er sollte Sie über den Ablauf, die Risiken und die Vorteile verschiedener Methoden für die Augenbrauentransplantation aufklären. Nur wenn Sie dem Arzt vertrauen können, wird die Behandlung von Erfolg gekrönt sein.

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